Grünes Gras unter meinen Füßen?

… Ideen für einen Garten ohne Rasen!

 

Mein Garten kommt ganz ohne Rasen aus – warum und wie das geht, verrate ich euch hier

 


 

Liebe Gartenfreunde, liebe Gartenfreundinnen, liebe Blogleser & – leserinnen,

 

heute dreht sich hier alles um das Thema Rasen – nein, falsch: Garten ohne Rasen…

Ein Garten ohne Rasen ist sicherlich für viele von euch völlig unvorstellbar und ihr denkt bestimmt, dass auch ich irgendwo in meinem Garten eine kleine Gartenfläche versteckt habe – weit gefehlt! In meinem Garten gibt es keinen Platz für „grünes Gras unter meinen Füßen“.

Nicht, dass ihr jetzt glaubt, ich sei ein Rasenhasser… nein, das ist nicht der Grund, warum ich einen Garten ohne Rasen habe.


Ideen für einen Garten ohne Rasen

 

Der wirklich schwerwiegendste Grund ist… ihr werdet es euch denken können: das Rasenmähen. Allerdings nicht der Arbeit wegen, sondern aufgrund meines Heuschnupfen. Wenn ich einen Rasenmäher sehe, beginne ich sofort zu niesen.

Über eine grüne Wiese mit einem Rasenmäher zu rennen, ist erst gar nicht möglich – denn dann schlägt die Gräserallergie mit voller Kraft zu.

Eigentlich liebe ich es ja: Ich finde Rasenflächen beruhigend und strukturierend. Ich finde, eine Rasenfläche ist etwas ganz Besonderes.

Doch, warum sich selber quälen? Die Allergie ist also der wahre Grund für einen Garten ohne Rasen.

Aber: Da gibt es noch die vielen anderen Ideen, warum ein Garten ohne Rasen sehr spannend gestaltet werden kann. Man hat jede Menge Platz für viele andere schöne Dinge.


Sitzplätze statt Rasen – ich finde das Klasse. Ich habe gaaaanz viele kleine Sitzecken mit verschiedenen Bodenbelägen. Unter Bäumen und Pavillons und unter freiem Himmel. Urlaubsfeeling pur.

Und ich habe jede Menge kleine verschlungene Wege – das macht den Garten viel größer und irgendwie romantisch. Dazu kommen viele Rosenbögen, durch die man hindurchspazieren kann. Durch die Unterschiedlichkeit der Böden habe ich einen richtigen Barfußpfad.

Hinter den Büschen liegen geschnittene Äste in denen ein Igel wohnt, in den Bäumen nisten Kohlmeisen und Rotschwänzchen, die dafür sorgen, dass sich in meinem Garten nicht zu viel Ungeziefer tummelt…

Es gibt Schattenecken, in denen man bei zu viel Hitze im Sommer verweilen kann, Gleichzeit aber auch Sonnenplätze, wenn es kühler ist und Pavillons, die ich bei Regen nutzen kann – der ganze Garten liegt in einem harmonischen Gleichgewicht.

Ich habe unendlich viel Platz für Rosen und Stauden und Töpfe und Gartendeko… – ich habe also alles, was ich brauche – nur eben kein „grünes Gras und meinen Füßen“.


Wie ich das gemacht habe?

Ich habe in einer Ecke begonnen – irgendwo muss man ja anfangen. Nachdem dies fertig gestaltet war, kam das nächste Stück. Insofern war das ein Projekt über mehrere Jahre, aber das ist auch gut so, denn mit der Zeit kommen weitere Gestaltungsideen hinzu und einiges verändert sich. Zu Beginn war ein ziemliches Farbdurcheinander und es dauerte eine Weile, bis das Ganze letztendlich harmonisch war.

Das heißt, die Gartenräume waren definiert, der Inhalt musste noch sortiert werden. Auch da vergingen wieder einige Jahre, bis alles passte.

Und dennoch: Mit dem Verschwinden des Rasens sind viele kleine Gartenbereiche entstanden, die ich nicht missen möchte. Es geht also tatsächlich auch ohne Rasen… – und Rasenmäher! Nun, und die Nase juckt jetzt nicht mehr ganz so schlimm..

Lasst euch also nicht entmutigen, wenn ihr ein solches Projekt plant: Fangt einfach irgendwo an und plant von dort aus weiter…

 


 

Was übrigens ganz niedlich ist: Vo kurzem bekam ich eine Anfrage, ob ich einen Produkttest über Rasenmäher schreiben würde – hihi.

Wie sieht es bei euch aus? Habt ihr Rasenflächen oder ist es bei euch ähnlich wie bei mir?

Ich wünsche eine schöne Zeit mit und ohne Rasen im Garten…

 

Es grüßt euch herzlich

Eure Gudrun


Mein Lesetipp für euch:

Meine Vision wird Garten

Ein bezauberndes Buch über die Entstehung eines Gartens

Garten. Liebe. Pfalz.