Ich bin dann mal im Garten…

… mein Leben als Gartenblogger!

 

Warum ich blogge und wie ich zu meinen Ideen komme, verrate ich euch hier

 


 

Liebe Gartenfreunde, liebe Gartenfreundinnen, liebe Blogleser & – leserinnen,

 

Warum wird man eigentlich Gartenblogger? Und was macht man als Gartenblogger? Einige Dinge dazu will ich euch heute erzählen.

Ich berichte sozusagen aus meinem Leben als Gartenblogger…

Das erste, was ihr euch wahrscheinlich fragt, ist: Hat die liebe Gudrun denn nicht anderes zu tun? Doch, das hat sie durchaus, aber irgendwie hängt das alles zusammen.

Ich liebe meinen Garten, ich liebe es zu Dekorieren – und in meinem echten Leben bin ich Fotografin. Passt eigentlich alles zusammen.

Wenn ich im Garten etwas verändere folgt, meistens im Anschluß daran der Blick durch die Kamera – klingt verrückt, ist aber so. Wenn die Fotos in Ordnung sind, dann bin ich mit meiner Arbeit zufrieden. Ansonsten wird ausgegraben, eingegraben, geschnitten, gerückt und umgestellt, bis alles wirklich passt.

Natürlich braucht das alles Zeit – Freizeit eben, aber es macht auch einen riesengroßen Spaß Gartenblogger zu sein.


Ich bin gerne Gartenblogger

 

Meine Ideen über das, was ich schreiben will, kommen oft ganz plötzlich. Deshalb habe ich auch immer einen Block neben mir liegen, in dem ich meine Gedanken schnell festhalten kann. Manche andere Dinge dagegen, muss ich einfach erzählen – über meinen Rosengarten zum Beispiel oder warum ich einen Garten ohne Rasen habe.

Manchmal ist es aber auch gerade andersherum – da kommt dann die Idee gar nicht aus dem Garten. Nein, die ist in meinem Kopf und der Garten muss dafür herhalten. Also wird etwas ausgegraben und versetzt, etwas neu ausprobiert oder umdekoriert… und dann kommt die Kamera. Ich gehe also nicht nur mit Spaten, Rechen und Gartenhandschuhen in meinen Garten. Nein, mein ständiger Begleiter  – neben meinen beiden English Setter Mädels – ist meine Kamera!

Wenn ein Artikel einmal begonnen ist, dann geht es eigentlich ganz schnell – der Text wird eingetippt und die passenden Bilder herausgesucht. Es ist eine unwahrscheinlich spannende und kreative Sache – finde ich.

Nur manchmal ist der Tag eben zu kurz – da sprudelt mein Kopf über vor Ideen, aber die Zeit fehlt. Mittlerweile habe ich aber gelernt, mich nicht mehr so unter Druck zu setzen. Manchmal schreibe ich einige Wochen keinen Blogartikel und wühle lieber im Garten und manchmal schreibe ich fünf Tage hintereinander einen neuen Artikel. Ich lasse das mittlerweile einfach geschehen und das ist gut so, denke ich!

Über einen Garten zu bloggen ist ja auch mehr, als einen Text zu schreiben und ein paar Fotos zu machen. Manchmal bräuchte der Tag da dann doch etwas mehr als bloß 24 Stunden, aber das kennen wir ja alle…

Wenn die Idee steht, der Text geschrieben ist und die Fotos im Kasten sind, müssen sie bearbeitet werde. Das Design muss angepasst und Überschriften gefunden werden. Nach der Veröffentlichen muss noch der Newsletter raus und dann folgt das Teilen bei facebook, Instagram und Co. Nicht zu vergessen das Beantworten von Fragen, Anregungen und Kommentaren. Auch das gehört nämlich dazu und es macht einen ziemlich großen Teil der Zeit, die ich als Blogger aufbringe, aus.


Das Ganze hat übrigens noch einen wunderbaren Vorteil: Ich kann die Gartenarbeit nicht schleifen lassen – denn das würde man ja auf den Fotos sehen… – klar, durch die Gartenführungen und so, muss ich ohnehin immer am Ball bleiben, aber auf den Fotos sieht man jedes noch so winzige Detail. Also ist bei mir ein Hang zur Perfektion entstanden und das ist gar nicht mal so schlecht.

Ich bin durch das Bloggen auch viel thematischer geworden. Mein Garten ist in vier Gartenräume aufgeteilt – und diese Aufteilungen sind noch deutlicher und stimmiger geworden – es soll ja alles passen. Und meine ohnehin vorhandene Liebe zum Detail hat sich verstärkt.

Dadurch bin ich zufriedener geworden – hört sich verrückt an, ist aber so. Seit ich blogge, gehe ich mit ganz anderen Augen durch meinen Garten – ein schönes Gefühl!

Und ich entdecke ganz viele Dinge, die mir vorher eigentlich nicht aufgefallen sind. Ich finde neue Perspektiven und sehe manches mit anderen Augen. Das Bloggen hat mich einen Schritt weiter gebracht und gehört für mich mittlerweile zu meinem Garten dazu.


 

Was ich am Bloggen über meinen Garten am Liebsten mag?

Es sind die vielen neuen Begegnungen – machmal wird bei mir ein Gartenrundgang gebucht. Dabei wird dann geplaudert und gefachsimpelt – viele Besucher kommen ein zweites Mal oder öfter oder ich treffe sie hier wieder.

Hinzu kommen all Fragen und netten Kommentare sei es hier, auf Facebook oder auf Instagram, durch die oft ein reger Austausch entsteht. Auch wenn es manchmal anstrengend ist, ich möchte meinen Gartenblog nicht mehr missen. Ich danke euch allen dafür, dass ihr so regen Anteil an meinem Garten nehmt, ich danke euch für eure netten Worte, für euren Daumen nach oben und euer Herzchenverteilen… – so, das musste jetzt auch einmal gesagt werden!

Ich wünsche eine schöne Zeit und freue mich auf euren nächsten Besuch auf meinem Gartenblog…

 

Es grüßt euch herzlich

Eure Gudrun


Garten. Liebe. Pfalz.