… darf ich euch meine beiden Hundedamen vorstellen:

Et voila: Cleo & Darleen – zwei English Setter Hündinnen

 

Und gleich vorab: Nein, die beiden Setter sind keine Hobbygärtner, sprich -gärtnerinnen.

Ich habe gerade mal so ein wenig im Netz gestöbert, was man so alles über den Hund im Garten findet und ich bin wahrlich erstaunt.

Da gibt es Anleitungen zur Planung des hundgerechten Gartens bishin zu Tipps zur Beschäftigung des Hundes in demselben.

Oft werde ich bei Gartenführungen oder wenn wir Besuch bekommen gefragt, wie sich mein Rosen- und Gemüsegarten mit meinen beiden Settermädels verträgt und ob da nicht manches zarte Pflänzchen zertreten oder zerkaut wird.

Weit gefehlt! Allen Unkenrufen zum Trotz: Meine beiden Setter damen sind meine treuen Gartenbegleiterinnen und mehr nicht.

Und ganz ehrlich: sie langweilen sich nie.

 

 

Es gibt nämlich viel zu viel zu tun! Auch für zwei English Setter!

Ihre oberste Aufgabe ist es, mich im Garten zu bewachen, denn ich könnte ja verloren gehen. Ebenso wichtig ist es mir den Weg genau dann zu versperren, wenn ich etwas Schweres zu tragen habe. Warum sie das tun ist klar, denn ich muss ja fit bleiben für die ausgedehnten Hundespaziergänge.

Darüber hinaus ist in meinem Garten Abwechslung Trumpf. Es gibt so viele Schnüffelecken und Verstecke – nachts war der Igel da, der sich partout nicht Kuscheln lassen will und im Nussaum brütet gerade eine Meilenfamilie, die darf natürlich keinesfalls aus den Augen gelassen werden. Der Maulwurf hat mal wieder geworfen und man kann seine Spur auch den Garten verfolgen, was auch oberirdisch funktioniert und wenn gar nichts hilft, dann kann man kämpfen und im wilden Galopp durch Hof und Garten rennen…

… ohne dabei die Gartenwege zu verlassen.

Ja, es stimmt tatsächlich, ich weiß auch nicht, wieso das klappt, es ist als wüßten sie es einfach.

Oder sie haben ein besonderes Gespür für Ästhetik, denn im normalen Alltag gilt bei uns eher die Regel: Gemeinsam sind wir unausstehlich! Oder ungehorsam! Oder beides zusammen. Manchmal jedenfalls.

Nun, ich muss sie auch nicht verscheuchen, wenn ich Rasen mähe, damit sie nicht unters Messer kommen, denn ich habe keinen.

Und wenn ein Loch im Garten gebuddelt wird, dann machen wir das gemeinsam: Ich habe den Spaten und grabe und die beiden schauen, was in dem Loch zum Vorschein kommen könnte. Und das können sie immer wieder und stundenlang.

Und wenn dann das entsprechend Pflänzchen eingesetzt ist, wird es beschnüffelt und dann gehört es dazu und findet keine Beachtung mehr.

Nur eine Klage habe ich: Meine Darleen futtert für ihr Leben gerne Himbeeren und klaut dabei wie ein Rabe, denn sie pflückt sie direkt vom Himbeerstrauch. Und sie hat dabei nicht mal ein schlechtes Gewissen – mir fehlen dann die Himbeeren für mein Quatre-fruit-Marmelade…

Im Herbst ist sie dann auf Walnussjagd. Ich habe schon öfter gehört, dass Walnüsse für Hunde nicht gesund sein soll, aber Darleen ist geradezu süchtig danach.

Nun gut, Schokolade ist ja bekanntlich auch nichts das Wahre für einen empfindlichen Hundemagen, was dagegen Setter Cleo überhaupt nicht stört. Wenn sie könnte, wie sie wollte – oder wenn ich nicht immer alles sichern würde, würde sie sich ausschliesslich von Schokolade mitsamt der Verpackung und Kuchen ernähren – mmmmh wie lecker, nicht wahr, Cleo?

 

 

Ihr seht, dass meine Hunde meine Gartenliebe teilen – toll, oder? Ein Hoch auf meine Settermädels – habt ihr gehört ihr zwei. Ohne euch würde die Arbeit im Garten nur halb so viel Spass machen.

Wie ist das bei euch? Habt ihr auch besondere Erfahrungen mit euren Hunden im Garten?

Ich mache jetzt Schluss, denn nach so viel Lob ist jetzt Zeit für ein Leckerli…

Es grüßt euch ganz herzlich

Eure Gudrun mit Cleo & Darleen

 


Gundi's garden

Gundi's garden

Fotografin, Gartenliebhaberin und kreativer Chaot. Zuhause in der Pfalz und der Bretagne.


Garten. Liebe. Pfalz.