Rotes Traubengelee

aus Dornfeldertrauben

 

Dieses Gelee bringt den Herbst auf den Tisch!

 


 

Liebe Gartenfreunde, liebe Gartenfreundinnen, liebe Blogleser & – leserinnen,

 

wie ihr alle wisst wohne, ich in der Pfalz und da bleibt es nicht aus, dass man zur Zeit der Weinlese Trauben im Überfluss hat – vor allem, wenn man rechts und links einen Winzer wohnen hat.

Und gestern stand dann meine liebe Nachbarin, wie in jedem Jahr, mit einem riesigen Korb Dornfeldertrauben vor der Tür.

Die müssen jetzt schnellstens verarbeitet werden – und damit ihr es auch noch nachkochen könnt, solange es Trauben gibt, habe ich mich auch beeilt, Text und Bilder für diesen Artikel schnell fertigzustellen… ( dafür habe ich sogar ein Selfie gemacht – hihi )

Lange habe ich herumexperimentiert, um für mich das perfekte Traubengelee zu finden – irgendwann hat alles gestimmt und jetzt ist es der Renner bei uns, ebenso wie bei unserer Nachbarschaft.

Aus diesem Grunde wird auch eine extra große Menge gekocht und im Anschluß gleich verteilt.

Also nichts wie ran an den Kochtopf – hier das Rezept!


Rezept für Traubengelee aus Dornfeldertrauben

 

 

Weil Dornfeldertrauben am intensivsten im Gelee schmecken – finde ich jedenfalls – verwende ich ausschließlich diese für mein Traubengelee.

Ich habe übrigens das Glück, dass ich Biotrauben bekommen habe.

Aber Achtung: Überall, wo der rote Saft hinkommt, kann es Flecken geben – also am Besten etwas unterlegen… – und alte Kleider anziehen! Um am besten Handschuhe, denn sonst gibt es rote Hände…

Natürlich könnte ihr auch jede andere rote Traube verwenden.

 

ZUTATEN

Dornfeldertrauben

Gelierzucker 1:3

etwas Toncabohne ( nach Belieben )

abgeriebene Schale einer Bioorange + Saft

Zimt/ wer es weihnachtlich mag, kann auch stattdessen eine Prise Lebkuchengewürz verwenden

Vanillezucker ( nach Belieben )


Zubereitung

 

Trauben waschen und  in einen großen Topf geben. Da ich sie später durch ein Tuch seihe, lese ich sie nicht von den Rispen. Ich entferne lediglich die nicht mehr so Guten und das Krabbelgetier und dann geht es ab in den Kochtopf.

Im Anschluss Trauben auf dem Herd köcheln lassen, bis sie weich sind und der Saft austritt.

Habe ich eine große Menge, drücke ich sie immer wieder mit einem Kartoffelstampfer aus und lege weitere neue Trauben auf, bis der Topf randvoll ist.

Gelegentliches Umrühren nicht vergessen!

Saft etwas abkühlen lassen. Ein Sieb mit einem alten Küchentuch auslegen und den Saft nach und nach in einen zweiten Topf abseihen.

Erkalten lassen.

In der Zwischenzeit Marmeladegläser und Deckel auskochen.

Traubensaft mit den Zutaten und dem Zucker vermengen – die Menge des Zuckers berechnet sich aus der Menge des gewonnenen Traubensaftes.

Bei den anderen Zutaten habe ich keine genaue Mengenangabe hinzugefügt, da das abhängig von der Menge des gewonnenen Traubensaftes ist. Ich schmecke einfach den Saft ab, nachdem sich der Zucker aufgelöst hat, dann bin ich auf der sicheren Seite.

Zucker gut auflösen, dann das Gelee nach Packungsanweisung aufkochen.

Anschließend in die Gläser bis etwas ein Zentimeter unter den Rand füllen, gut verschießen und kurz auf den Kopf stellen.

Achtung: Der ganze Spaß ist ziemlich heiß!

Umdrehen und fertig ist das Traubengelee!


Das Traubengelee benutze ich übrigens nicht nur als Brotaufstrich, sondern auch für meine Terrassenplätzchen im Advent oder für zahlreiche weihnachtlich oder weniger weihnachtliche Saucen. Vor allem die Verbindung mit Ente oder Gans liebe ich besonders.

Und natürlich wird auch jede Menge davon verschenkt – nicht nur an die Nachbarschaft.

Also kocht gleich eine größere Menge.

Natürlich geht das Ganze auch mit anderen Traubensorten – Aber: Ich finde die Dornfeldertrauben am geschmacksintensivsten…

 

 

Es grüßt euch herzlich

Eure Gudrun


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Über Gundi

Über Gundi

Fotografin, Gartenliebhaberin und kreativer Chaot. Zuhause in der Pfalz und der Bretagne.


Garten. Liebe. Pfalz.